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Staatsministerin für Kultur und Medien Claudia Roth erklärt zur Jahresbilanz der Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“:

Thema: Pressemitteilung

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Laufende Nummer:
439

„In Diktaturen, autokratisch regierten Staaten, überall wo Demokratien unter Druck geraten, sind häufig die Journalistinnen und Journalisten unter den Ersten, die zum Staatsfeind erklärt und fortdauernd um ihre elementaren Rechte gebracht werden, die dann mit Freiheitsberaubung und weiteren schlimmsten Unterdrückungsmaßnahmen konfrontiert sind. Die erschreckenden Zahlen von Reporter ohne Grenzen zeigen, dass dabei auch immer mehr mutige Frauen ins Visier der Despoten und Autokraten geraten. Diese Angriffe auf die Pressefreiheit dürfen wir nicht hinnehmen. Die Pressefreiheit gehört zu den Grundpfeilern unserer Demokratie, sie gilt es weltweit zu verteidigen, denn unabhängiger Journalismus schafft Transparenz und benennt Verantwortlichkeiten. Wer kritische Journalistinnen und Journalisten zum Verstummen bringt, greift nicht nur in ihre bürgerlichen und politischen Rechte ein, sondern erschüttert auch unser Demokratie- und Freiheitsverständnis.  Deshalb unterstützt die Bundesregierung Initiativen wie das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit in Leipzig, das bedrohten ausländischen Journalistinnen und Journalisten Schutz bietet. Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, solche Programme weiter zu stärken“.

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